Jagdwitze Teil 4

Mücke mit Fliegenklatsche


Bei Wildpasteten ist  es das gleiche wie bei Damenpullovern. 

Es kommt entscheidend auf die Füllung an.

 

Zu weiteren Sauereien

 


Jeder Jagdgast macht irgendwie Freude.

Wenn nicht beim Kommen, dann wenigstens beim Gehen.  

 


Anton fragt seine Frau, bevor er zur Treibjagd geht:
„Sag mal, möchtest Du so ein richtiger gestandener Kerl, ein echter Jägersmann sein?“ 
Meint seine Frau: „Nein, und Du?“

 


Das Leben ist nicht immer leicht“, stöhnt der Jäger an der Theke. „Ich hatte doch alles, was ein Mann sich wünschen kann! Viel Geld, einen schönen Bungalow, eine herrlich Hochwildjagd in den Bergen mit einem verträumten Jagdhaus und vor allem eine wunderbare Frau, die mich verstand – bis meine da hinterkam.“  

„Erich, du könntest dir einmal an unserem Nachbarn ein Beispiel nehmen! Wenn der zur Jagd das Haus verlässt, nimmt er seine Frau in die Arme und gibt ihr einen langen Kuss. Warum tust du das nicht?“ – „Aber Elli, wie denkst du dir das, ich kenne die Frau ja kaum!“

 


Bei Tisch im Jagdhaus. Wütend springt der Teckel am Gast hoch, der gerade die Suppe löffelt: „Was hat der Hund denn nur?“ – „Ach“, sagt das Söhnchen des Beständers, „sonst ist er eigentlich ganz ruhig. Aber er ist wütend, weil Sie von seinem Teller essen.“

Der Jungjäger kommt von der ersten Treibjagd nach Hause. Seine Mutter fragt: „Na, Emil, hast Du einen Hasen geschossen?“ Emil meint: „Das wäre etwas zuviel gesagt. Aber drei oder vier Hasen hab´ ich einen gewaltigen Schreck eingejagt.“

 


Der Waidgeselle Krause sagt immer: „Das schönste ist eine eiskalte Dusche gleich nach dem Aufstehen.“ 
Er lügt auch sonst.


Was man im Autobus fürchterliche Überfüllung nennt, nennt man in einer Jagdhütte angenehme jagdliche Atmosphäre und schönes Beisammensein.

 

 


„Ich finde“, sagt der erfahrene Jäger, „um einen Fasan zu essen, muss man immer zu zweit sein!“
 
„Na, erst mal ich und dann der Fasan.“


„Endlich!“ sagt der Oberförster.
Da hatte man ihm zugerufen, dass das Schiff unterginge.

 


Es gibt Hunde, die bedeutend klüger sind als ihre Besitzer.
„Ja“, sagt Willi stolz, „ich hab´ so einen.“


Fängt der Has zu frieren an, 
                             muss er bald in Pott und Pann !

 


Lieber mehr essen, als weniger trinken.


„Schatz, was hast Du mitgebracht?“ „Gar nichts, Du weißt doch, dass ich von der Jagd komme.“

 

 


Die Gemeinde hat einen neuen Pastor bekommen und, wie schön, der neue Seelenhirte ist ein Jägersmann. Gleich in der ersten Woche geht er mit zwei Bauern raus zur Entenjagd. 
Die drei sitzen an drei verschiedenen Punkten an einem breiten Wasser an. 
Langsam kommt der Abend und damit die Dämmerung. Beim ersten Schützen kommen schon die Enten. Die Flinte spricht und zwei Enten fallen in den See. 
Da sieht der Pastor, wie der Schütze aufsteht und im schwindenden Licht über die Wasserfläche geht. 
Er geht wahrhaftig über das Wasser, holt die beiden Enten und kommt auf dem gleichen Wege und auf gleiche Art zurück. 
Der Pastor kann es kaum fassen. Da knallt es schon beim zweiten Schützen. 
Wieder fällt eine Ente und schon sieht der Pastor, wie auch der zweite Schütze behutsam, im letzten Licht über das Wasser geht und sich die Ente holt. 
Da kommen auch beim Pastor Enten. Flinte hoch! Und im Knall fällt eine Ente ins Wasser.  
Der Pastor sieht die Beute auf dem Teich schwimmen, er denkt daran, auf welche wunderbare Weise seine Waidgesellen ihre Beute holten. 
Sollte das gerade ihm, dem Seelenhirten, nicht auch möglich sein? 
Es muss! Der Pastor läuft hoch aufgerichtet auf die treibende Ente zu. 
Aber das Wasser rinnt ihm von oben in die Stiefel, bald reicht es ihm bis zum Gürtel und zuletzt fällt er auch noch ganz in den Teich  hinein. 
„Ja, ja“, sagt der eine Bauer zum anderen: „Unser neuer Pastor ist stark im Glauben.

                     Aber wo im Teich die Steine liegen, das weiß er noch nicht.“

 

 


Der Baron schießt auf der Fasanenjagd daneben. 
Er wendet sich zu seinem Jäger: 
„Hab´ich gefehlt, Struvenkötter?“ 
Sagt der Jäger: „Herr Baron hatten geruht den Fasan zu begnadigen.“


Da sagte der alte Oberförster zu seiner Frau:
„Emmi, ich habe ein Barometer aus Lüneburg mitgebracht!“

„Das Geld hätten wir sparen können, du hast doch dein Rheuma.“

 


Die Jägersfrau ruft: „Süßer, Liebling, kleiner Schatz!“ „Aber Elli“, sagt der Jäger erstaunt, „was hast du denn?“ – „Sei still, ich rede mit dem Hund.“

Gehörnte Hasen soll es geben, Wie? Sollten deren wirklich leben? Auf Läufen, Freund, sah ich noch keinen,
doch sieht man manchen auf den Beinen.


Auf der Hühnerjagd: 
„Alois, hast Du zufällig ein Glas mit?“ 
„Nein, ich trinke immer direkt aus der Flasche.“


Unterricht für die angehenden Jungjäger: 
„Herr Kluge, warum hat das Geschoss der Büchse einen Drall?“ 
„Ja, das wird wohl vorgeschrieben sein! Und im übrigen, warum nicht?“

 


Trotz tierärztlicher Behandlung ist der treue Treff gestorben. Der Jäger zum Arzt: „Ach, Herr Doktor, nun war Ihre ganze Mühe umsonst.“ 
Der Arzt:  „Aber nein, mein Lieber, die Rechnung schicke ich Ihnen noch.“


Die junge Jägersfrau serviert stolz ihren ersten gebratenen Fasan.   
„Sieht ja herrlich aus, womit hast Du ihn gefüllt?“   
„Gefüllt?? – Der war doch gar nicht leer!“  

 


Der Jäger kommt todmüde in das Hotel der Kreisstadt. 

Er fällt ins Bett und beginnt unverzüglich grauenvoll zu schnarchen.     
Die junge Dame im Nebenzimmer bekommt kein Auge in dieser Nacht zu, man hört den Schnarcher durch alle Wände. 

Verzweifelt klopft die Dame immer wieder gegen die Wand, um den Schläfer irgendwie zu stören und das fürchterliche Schnarchen zu unterbinden.
 
Morgens im Frühstückszimmer treffen sich die Dame und der Jäger.  
Darauf der Schnarcher: „Gnädige Frau, bitte seien Sie mir nicht böse. Ich habe Ihr Klopfen wohl gehört. Aber ich war den ganzen Tag auf der Hühnerjagd. 
Ich war so müde, so furchtbar müde, dass ich wirklich nicht noch rüberkommen konnte.“
 
       Sie
               Er

 


„Das ist mein voller Ernst“, sagte die Jägersfrau, 
da hörte sie ihren von der Hühnerjagd heimkommenden Mann an der Haustür wursteln.


„Warum waren Sie denn nicht auf der Versammlung?“
„Ich konnte nicht, ich hatte einen Hexenschuß.“ 
„Ach ja, ich habe Sie mit der Hexe gesehen!“  

 


In der Jägerprüfung: „Was ist ein Enok?“ 
„Haben Sie nicht eine leichtere Frage?“ 
„Aber gewiss doch: Wie geht es Ihnen?“


Willi fällt zum zweiten Mal durch die Jägerprüfung. 
„Das konnte auch gar nicht gut gehen“, sagt Willi hinterher, „derselbe Raum, dieselben Prüfer und dieselben Fragen...“

 

Alles über DJT

„Was ist mit Deinem neuen Jagdterrier? Ist der Bursche wirklich hart?“ 
„Das kann ich Dir sagen, der Hund ist große Klasse. Ich schlafe schon drei Tage im Hotel, weil der Hund mich nicht in mein Haus lässt.“

 


Nachts um 2 läutet beim wackeren Waidgesellen Tegtmeyer das Telefon: 
„Hier ist Zuberbier aus der Gartenstraße. Es ist nicht auszuhalten, seit einer Stunde bellt ununterbrochen Ihr Hund!“  In der folgenden Nacht geht um 2 Uhr bei Zuberbier das Telefon: „Gute Nacht, hier ist Tegtmeyer, ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich seit einem Jahr keinen Hund mehr führe.“


Ansprache eines steinalten Beständers an einen blutjungen Jäger: 
„Und vor allem will ich Dir eins sagen. Ich bin in meinem Leben arm wie eine Kirchenmaus gewesen und auch schweinereich. Ich bin zu der klaren Erkenntnis gekommen, dass reich besser ist. Du kannst es mir glauben.“
 

 


Der Keiler wird totgetrunken. Der glückliche Schütze sitzt dem Hundeführer, der die Nachsuche gemacht hat, gegenüber. Einem Glas folgt das nächste. Plötzlich sagt der Schütze zu dem Rüdemann: „Norbert, ich glaub´, Du darfst jetzt nichts mehr trinken. Dein Gesicht beginnt ja schon zu verschwimmen.“

„Hoffentlich bleiben die Gäste heute Abend nicht wieder eine Ewigkeit hocken. Am besten, Du erzählst so gegen zehn Uhr die Geschichte von Deinem ersten Bock. Wenn dann noch jemand länger bleiben sollte, kannst Du ja noch Deine Ansichten über die gesetzlichen Regelungen der Wildfolge nachschieben. Na, und dann ist die Bude wohl leer!“

 


Vor der Jagdhütte wurde gegrillt. Später fährt Schulz mit seiner Frau nach Hause. 
Im Auto: „Himmel, war das heute ein Saufraß bei Herbert. Da hätten wir genauso gut zu Hause essen können!“


Schulz will einen neuen Jagdaufseher einstellen. Schulz fragt: „Sind Sie verheiratet, Herr Schnoor?“ Antwortet dieser: „Nein, aber ich mache trotzdem alles, was man mir sagt.“

 

Hase laufend

 


„So, nun wollen wir den Bock erst mal ordentlich tottrinken! Was soll ich aus dem Keller holen: Burgunder, Bordeaux, Mosel, einen von der Nahe, Rheinwein oder Champagner?“  " „Hubert, die Reihenfolge gefällt mir."

Der Beständer zum Jungjäger: 
„Als ich so jung wie Sie war mein Freund, habe ich nie gelogen.“ 
Der Jungjäger: „Wann haben Sie denn angefangen?“

 


„Frau Struvenkötter, hat Ihr Mann eigentlich neben der Landwirtschaft noch ein kleines Hobby?“ – „Ja, er züchtet Kaninchen.“ -    „Und versteht er was davon?“ – „Er eigentlich nicht, aber die Kaninchen!“

Der Jäger kommt mit einem himmelhohen Brand nach Hause.   Seine Frau betrachtet ihn lange und sagt: 
 „Du bist a Mannbuid, da möchts a Sau grausen.“  
Grunzt der Jäger: „Du brauchst mi jo net oschaugn.“

Kuh


„Gerda, bitte mach etwas schneller! Stell mir schon den Kaffee auf den Tisch. Du weißt doch, dass ich zur Bockjagd will.“ – „Ja, ja, Gustaf, du wirst schon noch früh genug zu deinen Hörnern kommen!“  

 „Man sagt allgemein, dass du deine Frau nur geheiratet hast, weil sie so viel Geld hat.“ – „Och, das ist nicht ganz richtig. Sie hat ja auch noch das schöne Haus in Tirol mit der Rotwildjagd.“  

 


„Herbert, Herbert“, klagt die Jägersfrau. „Nun hast du die Rumflasche doch mit auf den Bockansitz genommen. Die sollte doch stehen bleiben, falls jemand krank wird!“
 „Ich war krank“, sagte Herbert, „ich wollte dich nur nicht beunruhigen.“  


Die Schulklasse wird durch das Lehrrevier geführt. „Na, mein Freund“, sagt der Förster zu einem Knaben, „willst du auch später mal Förster werden?“ „Nein“, sagt dieser, „ich nicht, aber mein Bruder, der faule Hund!“  

 


Willy ist zum Essen eingeladen. „Darf ich Ihnen noch ein Stück Rehrücken auftun?“ fragt die Hausfrau. „Ja, gern,“ antwortet Willy, „aber bitte nur noch so ein winziges Stück, wie ich es vorhin hatte.“  

„Hier ist der beste Platz für den Bockansitz, und zwar im Ganzen Revier, Walter!“ – „Wie kannst du das so sicher behaupten?“ „Zehntausend Mücken können sich nicht irren!“  

 

 


Die Dame kommt zum Anwalt. 
„Herr Doktor, was kostet eine Scheidung?“ „5000 Mark.“ 
„Was,“ sagt die Dame, „so teuer? 
Für 1000 Mark kann ich ihn schon auf der Drückjagd erschießen lassen!“  


Zwei Jäger sitzen auf der Kanzel. Der Rehbock kommt. 
„So,“ sagt der eine Jäger, „der Bursche kann sein Testament machen!“ 
Der Schuß bricht, der Bock springt ab. Sagt der andere Jäger: „Der läuft wahrscheinlich zum Notar.“  

 


„Viele Verlobungen gehen gut aus“, sagte der alte Beständer, „aber mir sind doch Fälle bekannt geworden, wo diese zu Ehen führten!“  

„Herr Oberförster, was haben sie denn früher gemacht, bevor sie geheiratet haben?“ – „Na, was ich wollte.“  

 


„Schönen Dank“, sagt der Beständer zu dem trunkfesten Waldarbeiter, 
„Sie haben den starken Keiler gefährtet, das ist gute Nachricht. Hier haben Sie fünf Mark, aber kaufen Sie mir nun nicht gleich Schnaps dafür!“ 
Staunt der Waldarbeiter: „ Ihnen ? wie käm ich den dazu“.


Der Jagdpächter besucht den Jagdvorstand auf seinem Hof. Im Schweinestall bewundert der Jäger den Zuchteber und die gewaltige Ferkelschar. „Donnerwetter“, sagt der Jäger, „und alles von einem Eber.“ „Ja“, sagt der Bauer, „dabei war er zuerst gar nicht so gut, aber der Tierarzt hat ihm ein Medikament, so ein Pulver verordnet.“ „Interessant“, meint der Jäger, „wie heißt denn das Zeug?“ „Weiß ich auch nicht“, erwidert der Bauer, „aber es schmeckt nach Pfefferminz.“

 

Hund jagd Katze


Man denkt manchmal, der eine oder andere Waidgeselle sei verstorben –aber dabei hat er nur geheiratet.

Aus einem Schüleraufsatz: Der Hase ist genauso schmackhaft wie furchtsam.

 


An den Hersteller einer neuartigen Raubzeugfalle schrieb ein begeisterter Käufer: „Ich bin mit der Falle sehr zufrieden, habe schon eine beachtliche Reihe von Erfolgen gehabt. 
Jetzt bin ich sogar soweit, dass ich Ihre mitgelieferte Gebrauchsanweisung begreifen kann.“


Herr Doktor, bitte helfen sie mir, jede Nacht träume ich von einem kapitalen Rehbock! Ja, träumen sie denn nie von etwas anderem, z.B. von einer Liebelei mit einem hübschen Mädchen? Um Gottes Willen, Herr Doktor, damit mir ein anderer den Bock wegschießt!?  

 

Nur die Berge leben lange genug, um das Geheul der Wölfe zu verstehen.

 


Fragt der Arzt seinen Patienten:“
Sind Sie jetzt ausgeglichener und ruhiger geworden, seitdem Sie auf die Jagd gehen?“ 
„Nein, Herr Doktor, ganz im Gegenteil, ich bin noch viel unruhiger geworden!“ 
„Merkwürdig“, meint der Arzt, 
„in der Regel hilft es meinen Patienten, denen ich die Jagd verordnet habe.“ 
„Ja, Herr Doktor, vielleicht haben die auch einen Jagdschein!“  


Eine Kuh tat den ganzen Tag lang nichts. Ein Kaninchen wollte es nachmachen. Da kam der Fuchs und fraß es. Merke: Um rumzusitzen und nichts zu tun , musst du schon ganz schön groß sein.

Ein Puter wollte gerne auf einen Baum fliegen, hatte aber keine Kraft. Der Bulle sagte: „Friss von meinem Dung und du wirst groß und stark“. Er tat’s, er schaffte es auf den Baum. Der Jäger schoss ihn runter: Merke: Bullshit kann dich ganz nach oben bringen, ob du aber da bleibst, ist immer sehr fraglich.  

 


Zwei Jäger auf der Pirsch.
"Mein Bello ist ein verdammt kluges Tier."                             
"Stimmt. Wenn du anlegst, geht er in Deckung."


Der Jagdhund, der die Hühner frisst, 

                   ein hundsgemeines Haustier ist.

 

Hund gif


Richter: "Nun verraten Sie mir bitte, Herr Meyer, warum Sie auf Ihren Jagdgenossen geschossen haben!"
 
"Ich habe ihn in der Aufregung für ein Reh gehalten." 
 "Und wann bemerkten Sie Ihren Irrtum?"
"Als das Reh zurückschoss..."
 

Schwaben sind auf Entenjagd. Der eine legt an, zielt, schießt und trifft eine Ente. Sie fällt ihm direkt vor die Füße. Triumphierend schaut er seinen Kollegen an „Na ??“  „ Guter Schuss „ lobt er, „ aber völlig überflüssig. Den Sturz hätte sie sowieso nicht überlebt“.

 

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