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Wer das Buch von Walter und Marlene Zwettler liest, spürt in jeder Zeile ihre Liebe zu den Arbeitshunden. Für Freunde des Terriers ein Muss. Er wird unterhaltsam in die Geschichte der Terrier eingeführt. Einige Aussagen aus dem Buch, das über Amazon bestellt werden kann. |
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Jagen mit Terrier, Hounds & Lurcher |

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Walter schreibt, dass die Arbeit mit den Jagdhunden nur geht, wenn der Partner mitspielt. „ Es kostet Zeit und Geld, andere Interessen haben dabei nicht viel Platz.“ Als ich meiner Frau den Satz vorgelesen habe, bestätigte sie ihn sofort aus ganzem Herzen.
Oft wurden verschiedene Terrier bei der Baujagd verwendet, die jeder ein eigenes Arbeitsgebiet hatten. Das Dachsziehen hatte in England und Irland eine lange Tradition. Verbeller mussten in den Bau gehen und lange anhaltend bellen. Hörte er auf, konnte er die Prüfung nicht bestehen. Dann wurde gegraben und der Dachs von einem starken Terrier herausgezogen oder musste es mindestens 5 Minuten versuchen. Danach wurde der Dachs wieder freigelassen.
Ken Smith lebt im Norden Irlands, arbeitet mit Patterdale Terrier und wird 1987 in einem Interview von einer Jagdzeitung befragt. Für mich ist wichtig, dass Hunde aus erwiesenen Arbeitshunden gezüchtet werden. Vereine, Verbände sind ihm unwichtig. Auf die Frage: „ Bevorzugen sie einen Terrier, der sein Wild packt oder nur bellt“, antwortet er: „ Ich mag es nur dann, wenn ein Terrier zupackt, wenn das Wild dem Hund den Rücken zugedreht hat, Terrier, die nichts anderes tun als zu packen, haben gewöhnlich eine kurze Karriere!“ Für Ken Smith sind Clubs, die nicht nur für Arbeitsterrier gegründet werden, negativ. Aus seiner Sicht verbessern sie nur die Schönheit der Hunde und wirken negativ auf die Arbeitsfreude, die jagdlichen Eigenschaften.
Auch David Harcombe ist kein Freund jener Züchter, die rein den finanziellen Gewinn sehen. „ Richtige Hundemänner sind fast genau so schwer zu finden wie richtige Terrier!“ Harcombe betont öfter, wie wichtig die Eigenschaft des Findens ist.
Nigel schreibt, dass er
sicher ist, dass jeder seinen Hund deuten kann. Ich würde sagen, Hund und Führer brauchen eine gewisse Erfahrung, um gute Arbeit zu leisten.
Nach einer halben Stunde holte ich den Sender und ortete ihn. Er war nur drei Fuß unter mir. Ich grub, brach durch und tötete den Fuchs sofort, der schon halb tot war. Psycho schliefte sofort wieder ein und zog aus einer anderen Endröhre den nächsten Fuchs. Wir fuhren nach Hause, ich flickte Psycho zusammen und gab ihm eine Penicillinspritze.
Peter aus Skandinavien schreibt über seinen Iris Wheaten, dass sie niemals aufgeben. Einer verfolgte eine Wildkatze in einen Bau. Erst nach zwei Tagen war er mit vielem Graben beim Hund. Er konnte die Katze längst nicht erreichen. Er hob ihn aus dem Bau, der Hund sah ein anderes Stück Wild und war sofort wieder weg. Heute gibt es kaum noch Arbeitshunde der Rasse. Das lockige Haar hatte wohl auch einige Jäger vom Erwerb abgehalten.
Der Dandie Dienmont war ein sehr kleiner Terrier und einer der wenigen, der einem ausgewachsenen Fuchs fast immer folgen konnte. Als er für die Schönheitszüchter entdeckt wurde, war er jagdlich nicht mehr brauchbar.
Morris Richardson schreibt über den Sealyham, der jetzt fast aus der Arbeitsszene verschwunden ist. Auch er betont die Wichtigkeit des Findens und des Bleibens am Fuchs oder Dachs. „ Es gelang mir nur einmal zwei Terrier unseres Schlages länger als sechs Jahre zu halten, der Rest starb meist durch Ersticken im Bau, während wir gruben.“
Hier wird das Dilemma für viele Terrier bei der Baujagd deutlich. Ist der Bau groß genug, kommt es leicht zu Verletzungen, kommt er nicht ran, ist die Gefahr des Erstickens da. Bei den Patterdale scheint es am besten gelungen zu sein, die Bilanz zwischen Angriff und Verstand in Einklang zu bringen.
In keinem Buch wurde für mich die Diskrepanz zwischen Prüfungen, Zucht und Jagd so deutlich wie hier. Viele Vereine bedeuten das Aus für die jagdlichen Fähigkeiten der Hunde. Diese Tatsache ist den meisten von uns bewusst.
mit jagdlichen Prüfungen, Hunde für die Jagd unbrauchbar machen kann.
Ein Beispiel aus dem Buch mag der Iris Wheaten mit Namen Peter Sinead sein. Er erhielt in drei aufeinanderfolgenden Jahren den Titel „Best Dog“. Kein nutzloser Showpreis, sondern er musste bei Prüfungen gewonnen werden, die im Laufe des Jahres in Irland stattfanden und mit Punkten bewertet wurden. Die wurden am Ende des Jahres zusammengezählt. Für die Otterjagd wird es ein guter Hund gewesen sein. Für die Baujagd auf Fuchs nicht zu gebrauchen. Man sagt, dass sie eher sterben als aufgeben. Das dürfte beim Dachs leicht passiert sein. Die Haltung von zwei Hunden, sogar von Hündin und Rüde sei in einem Zwinger kaum möglich, da sie sich gegenseitig umbringen.
Wir bewundern diese Hunde, die den Mut haben, der heute so vielen fehlt. Für die Jagd ist diese Hochgezüchtete Leistung nicht brauchbar.
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