Pro und Kontra Schiefenanlagen 
 

 

 

   
Schliefenanlagen stehen oft in der Kritik.

An ihr entzündet sich der Streit um Baujagd  wie in einem Focus.

Jäger sehen darin den Anfang möglichst die Jagd ganz zu verbieten.

Tierschützer erkennen exemplarisch was für ein Unsinn die Jagd ist.

 

   

 

 

Pro

Die Bejagung vom Fuchs wird nur von Gutmenschen als nicht notwendig betrachtet.

Sämtliche ernst zu nehmende Untersuchungen belegen das.

In fast allen Vogelschutzgebieten wird mit Hilfe vom Naturschutzes mit Fallen und Kunstbauten eine Reduzierung der Prädation versucht zu erreichen.

Dazu ist eine Einarbeitung der Hunde
zwingend notwendig.

Ob die Jagd unter der Erde stattfindet oder als Drückjagd auf Sauen oder Rehwild, es ist kein Unterschied..

Es wird immer mal zu einer Situation kommen die Hunde in Gefahr bringt oder verletzt.

Keinesfalls ist das bei der Baujagd gehäuft ein Problem.

Es gibt viele Bauhunde, die oft Baujagd gemacht haben und nach 10 Jahren ohne jegliche größere Verletzung sind.

Eine Einarbeitung ohne Schliefenanlage ist für den passionierten Baujäger sicher möglich.

Trotzdem ist es auch für ihn eine Erleichterung.

Für angehende Baujäger ist sie jedoch fast unverzichtbar. Der Austausch untereinander ist sehr wichtig. Die Gespräche machen klar, nicht der Berserker im Bau ist brauchbar, sondern der Hund der verbellt, keinesfalls der den Angriff sucht und ständig verletzt wird.

Wenn die züchterische Aussage über die Bau Fuchs Kunst Prüfung auch gering ist, ein Wert ist doch vorhanden.

Schliefenfüchse werden fast alle alt.

Ihre Lebenserwartung ist erheblich höher als in der Natur, Räude, Fuchsbandwurm kennen sie nicht.

Die Stressbelastung bei der Arbeit in der Schliefenanlage ist laut etlichen Untersuchungen gering bis nicht vorhanden.

 

 

Kontra

Grundsätzlich ist die Jagd überholt.

Tatsächlich sollte sie nur  von Berufsjägern  nach Vorgaben des Naturschutzes durchgeführt werden.

Besonders die Baujagd und hier Exemplarisch  die Schliefenanlagen machen deutlich, es geht keinesfalls um eine positive Entwicklung der Natur sondern um Tierquälerei.

Baujagd ist barbarisch.

Das auf einander Hetzen von Tieren ist verboten

Bilder beweisen immer wieder die Grausamkeit.

Nicht nur Tierschützer stellen die Schliefenanlagen als Problem dar.

Tatsächlich ist die Kritik auch aus Reihen der Baujäger nicht gering. Ihre Argumente:

Die Einarbeitung für jeden Baujäger am Kunstbau im Revier ist völlig Problemlos.

Es sind die Verbände die den Nachweis der Baueignung erhalten wollen.

Da werden Dutzende Hunde in Schliefenanlagen eingearbeit nur um in der Ahnentafel

Bau Kunst Bau Natur zu erhalten und danach nie wieder am Fuchs arbeiten.

Dann noch beim DTK Gebrauchssieger wird,

wer Bau Kunst und Bau Natur hat.

Ein schöner Titel, macht sich gut.

Ohne diese Verbindung würden Schliefenanlagen wegen zu geringer Auslastung nicht mehr lohnen.

Andere Argumente sind nur vorgeschoben.

Bau Natur ohne Bau Kunst würde genau aus diesem Grund abgeschafft.

Das ist doch Irrsinn. 

Wer tatsächlich mal auf den großen Ausstellungen der Jagd, z.B. Pferd und Jagd war kann sich über Jagdhunde informieren.

Fragt man bei den Erdhundrassen nach, sind die meisten stolz, sagen zu können, meine Hunde haben alle die Bauprüfung bestanden.

Fragt man weiter, kommt folgende Antwort:

Nein meinen lass ich nicht im Fuchsbau arbeiten, dass ist mir viel zu gefährlich.

Mein Deckrüde nie. 

 

 

 

 


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