Fragen

zum

Kunstbau ? 



Trotz jeder Menge Informationen kommen bei mir

immer wieder Fragen beim Anlegen eines Baues.

Ich freue mich darüber und  werde sie  auf

dieser Seite aus meiner Sicht beantworten. 

 

                                                     

 

 

 

Wo kann ich einen Tipp finden wo man einen Kunstbau einbaut?

Im Wald wird der Kunstbau erheblich schlechter angenommen als im Feld.

Sind in der weiten offenen Landschaft Gehölzinseln, Erhöhungen usw., sind das gute Stellen.

Die höchsten Stellen an langen Gräben sind gut geeignet.

Wenn möglich, sollte er im gelben Sand liegen.

War schon ein Naturbau vorhanden, bietet sich die Stelle oder die unmittelbare Umgebung an.

Schlecht sind Moorgebiete. Hier sind nur oberirdische Kunstbauten zu empfehlen.

Ich bin bei vielen Einbauten dabei gewesen. Meist wussten die Revierinhaber schon sehr gut, welche Stelle für den Einbau am günstigsten war.

Gute Kontrollmöglichkeit ist wichtiger als weit draußen.  

Auch der beste Baujäger hat wie der beste Fallensteller ein Problem.

Nach einigen Jahren wird er feststellen dass einige Bauten gut angenommen werden, andere nur selten oder nie.

Der Fallensteller kann meistens die Falle anders wo einbauen.  Für den Kunstbau lohnt das meist nicht.

 



Deckt man den Kunstbau (Siemsen) mit Teerpappe ab, um die kleinen Rillen zusätzlich zu verstopfen? Oder führt das auch schon zu Schwitzwasser?

Braucht keine Teerpappe sein, Siloplan reicht auch, schadet aber nicht. Schwitzwasser gibt es sehr selten im Kunstbau und wird aus meiner

Sicht völlig überschätzt, geistert aber in fast  allen Publikationen. Einer hat es erzählt, andere erzählen es nach ohne jemals

eigene Erfahrungen zu haben. Der Gedanke kommt sicher von Jungfüchsen, wenn die im Bau sind, tropft alles, bei denen lässt es sich

auch nicht vermeiden.
 

 

Wie stark muss das Gefälle sein?

Liegt der Bau sehr trocken, z.B. in einem Wall, brauche ich kaum oder kein Gefälle. Rechne ich damit, dass mal Wasser rein läuft, muss es ablaufen

können. Ich lege deshalb unter jedes Rohrsystem eine Dachlatte, damit der Abfluss keine Wellen aufzeigt. Auch wenn die Latte auf Dauer verrottet,

ist es erst mal gerade und später versackt eigentlich selten etwas.

Wenn ich die Frage nicht ganz konkret behandle, liegt es daran, dass ich den Bau vor Ort nicht kenne. Ist es völlig egal, ob der Ausgang 50 cm tiefer

liegt oder nicht, wenn zum Beispiel das Grundwasser keine Rolle spielt, werde ich durchaus auf 10 Meter bis zu einem Meter Gefälle einbauen.  

 

 

Isoliert man den Kessel an den Seiten mit Styropor?

Muss kein Nachteil sein. Ich keine keinen solchen Bau und kann nicht sagen, ob er besser oder schlechter angenommen wird.

 

 

Reichen 7,91-Meter-Röhrenlänge bei der kürzeren Röhre, oder legt man besser noch ein Stück überirdisch dran?

Bei 20 er Rohrdurchmesser oder auch bei den Sechsecksteinen würde ich es  so lassen.

 

 

Macht man ein Laufbett aus Sand in die Röhren rein, oder verflüchtigt sich das ohnehin wieder ruck-zuck?

So ist es. Sand hilft nur, den Rohrdurchmesser  z.B. bei 25er oder 30er Rohren zu verringern, was aus meiner Sicht da auch dringend notwendig ist.

In diese  Rohre  lege ich aber erst  zwei Holzlatten oder gerade Äste rein und fülle dann mit Sand auf. Dann bleibt der Sand drinnen.

 

 

Baut man in den Siemsenkessel jetzt auch eine Nase? Oder wird der dadurch zu klein?

Ich habe den an vielen Stellen. Bis jetzt ist es ohne Probleme gelaufen, ich würde es so lassen.

 

 

Ich habe bestimmt noch Fragen die aufgetaucht sind vergessen. Wäre wirklich gut einen erfahrenen Baujäger dabei zu haben.

Hol Dir aber keine zwei, jeder wird es noch etwas anders wissen. Tatsächlich liegen die Antworten aber bei Baujägern, die viele Kunstbauten

schon lange bearbeiten, nicht weit auseinander. Die Betonung liegt auf viele und lange, da sollte man nachfragen!

 

 

Ich habe ja noch einen Bau auf dem Hof stehen. Allerdings wollen meine Mitjäger jetzt erstmal schauen, ob sich das auch lohnt... :?

Ist ganz üblich. Habe ich Erfolg, werden weitere eingebaut, bleibt er aus, vergammeln sogar die alten.

 

 

Ein anderer Bau ist auf einmal seit 2 Jahren nicht mehr angenommen.
Ich habe den Kessel aufgemacht. Da war nichts drin. Ein Knochen lag da rum und das war es eigentlich auch schon.
Habe jetzt Sand reingefüllt. Ob die Röhren irgendwo verschoben/zu sind, kann ich nicht feststellen.
Von beiden Seiten komme ich mit einem Schlauch so ca. 3 Meter rein, dann verharkt es sich irgendwo.
Aber an sich ist die Erde hier so starr, dass sich da nichts verschieben oder reinrieseln kann.

Hund in den Kessel setzen, Deckel zu, kommt er raus, alles ok.

Seit zwei Jahren nicht angekommen, da würde ich den letzten Absatz im Artikel, Pflege der Kunstbauten noch mal lesen.

 

 

Das Kesselaufmachen war eine ziemliche Arbeit. Es waren nur ca. 40 cm. an der höheren Hangkante, aber wieder diese Tonerde, du verstehst?

Jetzt frage ich mich, ob ich den Schacht bis zum Kessel mit Pferdemist zumache.

Das gräbt sich im Zweifel deutlich leichter oder fließt mir dann das Wasser genau in den Schacht?

 

 

Ob Pferdemist sich nach zwei Jahren noch leichter gräbt?

Dass Wasser dann leichter reinläuft, ist sicher zu befürchten!

Gelber Sand ist erheblich besser und auf dem Kessel ein kleiner Hügel, damit es zur Seite abläuft.

Notfalls 10 cm unter der Oberfläche ein Stück Plastikplane.

Ich baue heute keine Kessel mehr ein, die tiefer als 15-30 cm unter der Oberfläche liegen.

 

 

Also der Kessel beim Siemsen Bau scheint mir ziemlich klein. Dachte, dass das Modell aber von Praktikern geprüft wurde, ehe es in die Produktion geht.
Wiederum soll ein kleinerer Kessel Vorteile bei der Arbeit des Bauhundes haben. Nachteil wäre diesbezüglich, dass der Kessel 4-eckig ist.
Was sagen die Praktiker dazu?


Ist mir auch eher zu klein, geht aber.
Beide Ausgänge genau nebeneinander halte ich für falsch.


Beim Einbau der Röhrensegmente ließen wir öfters nach den örtlichen Gegebenheiten (z.B. Bäume, Windrichtung) die Röhren am Eingang in Krümmungen auslaufen. Gibt es da Nachteile, dahingehend, dass der Fuchs nicht mit "Speed" aus dem Bau springt?

Aus jedem Bau springen Füchse, mal schnell, mal langsam, mal überhaupt nicht.

Dass  es einen Unterschied gibt, ob die Röhre in Krümmungen liegt, konnte ich nicht feststellen.

Nicht gut sind jedoch starke Winkel, z.B. 90 Grad.

 

Ist die Hauptwindrichtung entscheidend für die Lage der Eingänge?


Eher weniger, es ist aber sicher gut, wenn er  windgeschützt liegt und der Fuchs sich da in die Sonne legen kann, macht er gerne.

 

Wir legen auf den Kesselboden eine kleine Holzplatte (aus den Brettern der Transportpalette), damit der Fuchs nicht auf dem kalten Beton liegt. Habe ich mal irgendwo gelesen. Ist das richtig?

Von der Wärme her bestens. Aber das Holz vergammelt schnell und ist dann nur noch Matsch. Es sei denn, es ist Hartholz.
Ich habe schon Eichenbretter schnell im Bau verrotten sehen, Bongossi ist allerdings gut. Das schneiden aber nicht einfach.


Wie ist der Kunstbau Modell Siemsen im Vergleich zu anderen Herstellern zu werten?

Die Sechseckrohre sind aus meiner Sicht das beste auf dem Markt, nur die gleiche Form aus Halbschalen ist noch eine Spur besser.
Der Kessel ist nicht das gelbe vom Ei, ich habe aber schon viele Füchse darin gehabt.

 

Tonne und den Dräinagerohren wäre in meinem Fall wohl am besten geeignet, nun meine Frage, welche Größe sollte das Fass haben?

 

Ich habe schon die Maurerkübel verwendet. Gut ist das aber nicht. Nur wenn sehr wenig Abdeckung darüber ist, sackt der auf Dauer nicht ein.

Ich würde bei einem runden Kübel 60-80 cm Durchmesser und 60 cm Höhe versuchen zu haben.

Größer ist etwas besser, wenn die Stabilität ausreicht.

 

Für den Kessel habe ich an Kanalschachtringe gedacht. Welchen Innendurchmesser und welche Höhe empfiehlst du.

 

Eine klare Aussage kann ich auch nicht machen. Auch ein liegendes Betonrohr, 30 cm Innendurchmesser wird durchaus als Kessel angenommen.

Ich würde aber bei einem Ring 80-100 cm Durchmesser und eine Höhe von 50-80 cm bevorzugen.

 

Es gibt verschiedene Größen und Durchmesser dieser Dränrohre, was ist das Beste?

 

Eigentlich kommen nur 20er in Frage, mit einem Innendurchmesser von 18,5 cm.

Achtung nicht alle Bauhunde passen da durch.

Bei den Dränrohren würde ich die Länge nicht über 8 Meter machen. Wir haben einige bis 16 Meter, 20 Meter und 25 Meter.

Der Erfolg war in allen schlecht.

Bei der Länge von 8 Metern war kein Nachteil zu den Betonrohren oder Sechsecksteinen festzustellen.

Abgesehen davon, dass Füchse über 8 kg diese Bauten bei mir noch nicht angenommen haben, diese sind aber auch nur sehr selten.

Gefühlsmäßig und von der Haltbarkeit bevorzuge ich Beton.

 

Gehen auch normale Plastikrohre?

 

Oft wird wegen der Glätte davon abgeraten. Es wurden auch nur selten solche Rohre eingebaut.

Ich arbeite zwei dieser Bauten und kann nichts Negatives dazu sagen. Die Rohre waren von Betonmischern aussortiert worden.

Da gibt es sie oft umsonst. Das Gute, sie sind innen etwas angeraut.

 

Haben Sie Erfahrungen mit Kunstbauen, die nicht eingegraben wurden? Also nur oberirdisch verlegt und dann mit Stroh, Getrüpp etc. abgedeckt? Hätte da nämlich ein gutes Plätzchen im Revier, das Eingraben wird dort jedoch nicht funktionieren, daher meine Frage.

 

Oberirdisch verlegt ist überhaupt kein Problem. Wenn es geht, würde ich sogar den Bau auf Paletten oder etwas Sand verlegen,

damit er auf jeden Fall trocken bleibt.

Wichtig ist jedoch, dass die Abdeckung kein Licht in den Bau durchlässt.

Das ist mit Stroh, Gestrüpp eventuell schwer. Eine kleine Erdschicht 20-30cm cm ist da  besser.

 

Abdecken der Rohre und des Kessels der oberirdisch verlegt wurde, könnte Kuh- oder Pferdemist die Annahme verbessern?

 

Ist aus meiner Sicht eher schlecht. Es verrottet schnell, viel bleibt nicht übrig. Das Wasser bleibt länger drin, es ist feuchter.

Etwas Sickerwasser findet so noch leichter den Weg  ins Innere der Rohre.

 

Der Bau soll wegen des Wassers oberirdisch verlegt werden und in den bestandenen Bewuchs integriert werden.
Was benutzen wir am besten zum bedecken? Stroh und Mist lehnen Sie ja ab.
Allerdings sind um einen Wall über den Bau zu errichten schon einige Mengen Erde von Nöten, oder. Wie verschließe ich die 6 Eck Steine?

 

Ich würde über die Sechsecksteine eine Plastikplane, bei jedem Landwirt umsonst zubekommen, legen. Die Plane nicht doppelt.

Der Grund, manchmal muss ich das Rohr öffnen. Zwei Schichten oder drei sind dann schwer durchzuschneiden oder abzureisen.

Wer es mal gemacht hat weiß wovon ich spreche.

Dann kann ich auch Mist, Heuballen aufgemacht nehmen und eventuell das Ganze mit ein paar Sträuchern abdecken.

Ich bevorzuge aber Erde.

Nachteil, muss ich ran, ist Sträucher, Heu oder Stroh wegräumen erheblich aufwendiger als Sand wegzuschieppen.

 

Was ist mit Getreide im Kessel, eventuell will ich das mit einem Rohr reinleiten um Mäuse anzulocken.

 

Einmal schlieft mein Hund ein und aus allen Ritzen rennen die Mäuse weg. Fuchs war deshalb aber nicht drin.

Ich selber habe lieber keine Krümel oder Schnitzel im Bett. Ob es dem Fuchs auch so geht??? 

Viele haben zu Anfang Getreide in den Bau getan, dass dieser besser angenommen wurde, konnte ich nicht feststellen.

Andere haben auch schon ein Kaninchen reingesetzt. Ist rechtlich klar verboten!

Da war aber ein Erfolg eher da, auch wenn das Kaninchen nach einem Tag wieder raus genommen wurde. 

Ich  war mir nicht sicher, ob der verbleibende Geruch geholfen hat oder das der Bau einfach mal wieder von allen Spinnweben befreit ist.

 

Jetzt habe ich dabei ein  kleines Problem und das ist die Weiche, also der Übergang von 2 auf 1 Rohr.  Um so eine Weiche zu erstellen müsste ich wohl erst eine Verschalung  erstellen und dann selber mit Beton ausgießen. Bevor ich mir die Arbeit  mache würde ich gerne noch Ihre Meinung zu der folgenden Idee hören:  Wie wäre es, wenn ich den kompletten Übergang mit Drainagerohren (inkl.  Verzweigung) erstelle und den Rest aus Beton? Hätte das irgendwelche  Auswirkungen auf die Annahme, wenn zwei verschiedene Materialien verbaut  werden? Wie ist da Ihre Einschätzung?



Die meisten bleiben beim gleichen Material. Ich kann es nicht beantworten,  da ich solche Bauten nicht habe.

Würde am ehesten sagen, macht vielleicht etwas aus, aber wenig.

 

Übrigens interessant, dass Du die 20er-Rohre für besser geeignet hältst. Unser Hundemann hier (führt 3 JR-Terrier),
 fordert i. d. R. 25er Rohre und hält 30er für noch geeigneter.

Teilweise haben wir 30er zugemacht, um auf 20er zu kommen. 

Ist eine Frage, wie viele Füchse da sind, ist die Anzahl hoch, gehen sie in fast jeden Bau. 

Habe ich ein 30er Rohr, muss aus meiner Sicht der Zulauf länger sein, 12-14 Meter ist durchaus anzustreben. 

Bei 20er ist 8-10 Meter ausreichend. Nehme ich PVC, die innen 18,5 sind, ist eine Länge über 10 Meter eher negativ.   

Wirklich sagen, was ist besser, ist schwer. Dazu müsste ich in 50 Revieren jedes Mal zwei nebeneinander bauen,

um eine statistische  Wahrscheinlichkeit zu erhalten. Auf der anderen Seite sind Aussagen,

die sich auf  fünf bekannte Bauten beziehen, wenig aussagekräftig. 

Klar ist auch, dass DJT eher größere Durchmesser brauchen als Teckel. 

 

In unserem Niederwildrevier mit 2000 ha möchten wir Kunstbaue mit eingebauten Fallen anlegen.

Könnten Sie uns behilflich sein, welche Fallentypen sich bewährt haben? 

In unserem Nachbarrevier wurden schon einige Kunstbaue angelegt, sind auch einige angenommen, nur ist selten ein Fuchs im Bau.

Darum unser Wunsch mit eingebauter Falle.  

Ich kann ihren Wunsch verstehen. Der Erfolg von Kunstbauten reicht einem oft nicht, und der Gedanke,

dass der Fuchs mit einer Falle bei jedem Besuch gefangen wird, ist verlockend.

Auf der Seite:

http://www.nimrods.de/Kunstbau-mit-eingebauter-Betonrohrfalle.htm

werden einige solcher Fallen aufgezeigt.

Vom Aufwand ist die Falle von Peter Kayser sicher groß, aber eine der besten.

Anton Maas ist einer, der sich damit auch intensiv befasst hat und der gerne auch Fragen beantwortet.

Ich selber habe im Revier zwei Fallen von Kayser und eine als Falle mit Kunstbau seit 10 Jahren.

In den 10 Jahren habe ich zwei Füchse darin gefangen, davon war einer behindert. Wir haben aber auch wenig Füchse. 

Aus meiner Antwort ist erkennbar, dass ich gegenüber Füchse und Fallen etwas skeptisch bin.

Ich kenne viele Reviere mit sehr aktiven Jägern, die versucht haben, den Fuchs mit der Falle, auch in Verbindung mit dem Kunstbau zu bekommen.

Der Erfolg mit dem Schwanenhals, im Wasser aufgestellt, ohne Einbau in einem Fangkasten war früher erfolgreich. Das ist heute nicht mehr möglich.

Jede Lebendfalle muss täglich kontrolliert werden. Oft fangen sich Hasen, Stachelschweine usw.

Auch mit einem elektronischen Melder versehen, muss die Falle laufend neu bestückt werden und nur selten sind diese fehlerfrei.

Dann klemmt mal wieder was.

Ich öffne einen Kunstbau, in dem zwei Jahre kein Fuchs drin war und kontrolliere, ob alles in Ordnung ist.

Der Aufwand Falle gegenüber Kunstbau ist enorm. Nur Wenige halten dem auf Dauer stand.

Auch wenn einige den Erfolg von Fallen viel höher sehen als den von Kunstbauten, deckt sich das nicht mit meinen Erfahrungen, den Fuchs betreffend.

Ganz sicher fange ich jedoch damit Marder und anderes Raubzeug eher.    

 

Fuchs rennt raus, Hund direkt hinterher. Welchen Sicherheitsabstand hältst du zu Orten, an die der Hund egal was passiert niemals ran soll.

Ich geh mal davon aus, dass der Hund dem Fuchs ewig hinterher rennt und sicher nicht auf einmal kehrt macht.

Für die Anlage von Kunstbauten wäre es mir wichtig zu wissen, wie weit ich von den Gefahrenzonen wegbleiben muss.

 

Ist ja ganz von der Gefahrenlage abhängig und von Deiner Risikobereitschaft. 

Beispiele: Ich arbeite an einem großen Naturbau direkt an der Autobahn. Ist ein Zaun dran entlang aber wer sagt mir ob da nicht irgendwo ein Loch ist. 

Bin 2 km von der nächsten Straße weg, Kunstbau Hund direkt am Fuchs, an schießen nicht zu denken.

5 Stunden gesucht, Tank leer, Abends aus Tierheim abgeholt. War nach 15 Minuten aufgegriffen worden, Tierarzt gewesen ( war nur dreckig) dann Tierheim.

Vieles hängt auch vom Hund ab, ob er sehr flott ist. Teilweise kann ich die Gefahr aber durch Abstellen verringern.

 

Dann noch direkt zum Kunstbau, mein Plan sieht  vor, die Rohre Hufeisenförmig anzulegen und  vorne wieder zusammenbringen.

Der Hintergrund ist klar, ich kann beide Eingänge mit einer Flinte bewachen.

 

Ich habe es bei rund 800 Füchsen aus dem Kunstbau noch nicht erlebt, dass der Fuchs aus dem Gang rausgekommen ist,

in dem der Hund eingeschlieft ist, wenn der Bau zwei Ausgänge hat, auch nicht, wenn zwei Füchse drin waren.

 

Die Frage ist jetzt wie weit kann man die 2 Eingänge aneinanderlegen?

 

 2 Meter würde ich immer machen, eher 5 oder mehr. Viele sind fast rechtwinklich. 

Oft geht der Fuchs aus einem Loch raus, ins andere wieder  rein.  Kurz Gitter vorsetzen hilft. Passiert beim Marder fast immer.


 

Achja, welche Länge schlägst du vor für ein Teilstück (also quasi linke oder rechte Seite), von Ausgang zu Kessel?

 

Bei 20er Rohr 8-10 Meter, bei 30er Rohr 10-12 Meter

 

Mein Kollege hat 6 Kunstbauten mit einem Ausgang, das finde ich nicht so toll.
 

Die Arbeit am Kunstbau mit einem Ausgang ist im Durchschnitt schwerer , der bemerke auch erheblich später, dass der Bau z.b mit Sand zu ist.

 

 

 

 

 

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